Partner

Kalender

Mai 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Awards

In einer Klasse mit 14 Nationen...

Sabrina ist eine von drei Schülerinnen der 4 b, die ihre Wurzeln in Österreich hat.
Im Interview erzählt sie ehrlich, wie es für sie ist, in einer multikulti-Klasse zu sein.

Evelina: 

Wie fühlst du dich, wenn so viele Kinder in deiner Klasse eine andere Erstsprache haben wie Deutsch?

Sabrina: 

Eigentlich ganz normal. Es gibt Vorteile und Nachteile. Es kommt oft vor, dass in den Pausen
BKS (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch) gesprochen wird und dann verstehe ich halt nichts.
Das ist nicht so toll, aber ein Vorteil ist es, dass ich viel über andere Kulturen lerne.

Tanja und Munira: 

Fühlst du dich ausgegrenzt, wenn deine KlassenkollegInnen eine andere Sprache sprechen?

Sabrina: 

Nein, weil sie können ja auch Deutsch sprechen. Und ich weiß, wenn sie eine andere Sprache sprechen,
ist es ja nicht, um mich zu ärgern.

Evelina: 

Gefällt es dir, dass es so viele Nationen in deiner Klasse gibt?

Sabrina: 

Ja, weil ich ja auch von meinen Freunden ein paar Wörter lernen kann. Ich kann z.B. schon ein paar Wörter
auf Türkisch und auf Serbisch.

Dinar: 

Fühlst du dich allein, wenn du eine von drei Schülerinnen bist, die ihre Wurzeln in Österreich hat?

Sabrina: 

Nein.

Julia: 

Würdest du auch gern fließend andere Sprache sprechen – so wie die meisten deiner MitschülerInnen?

Sabrina: 

Ja, schon, weil die meisten in meiner Klasse BKS (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch) sprechen.
Auch in der Freizeit hört man diese Sprachen oft und deshalb möchte ich ein paar Wörter können.

Tanja: 

Gibt es etwas, das du nicht so toll findest?

Sabrina:

Ich finde es nicht toll, wenn jemand in einer Sprache, die ich nicht verstehe, über mich spricht.
Aber das kommt nicht so oft vor. Generell denke ich, dass es nicht gut ist, dass man in Österreich lebt ohne
Deutsch zu lernen – denn man braucht es spätestens in der Schule.