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Medienberichte, Wettbewerbe

Kardinal

"Ob wir schwarz oder weiß,

Chinesen oder Polen,

Moslems oder Christen sind -


das Wichtigste ist, dass wir Menschen bleiben"

 

Diese Gedanken gab Christoph Kardinal Schönborn anlässlich seines Schulbesuches am 13. November 2013 der gesamten Schulgemeinschaft - Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern - der Europäischen Mittelschule und Fachmittelschule mit.

"LEBEN IN VIELFALT" - der Alltag an der Europäischen Mittelschule und Volksschule Neustiftgasse prägte das Programm für diesen hochrangigen Gast, das die Schüler/innen beider Schulen gestaltet hatten.

Die Schüler/innen hießen Kardinal Schönborn in 21 Sprachen willkommen, gestalteten ein Theaterstück und präsentierten eine Ausstellung über die Weltreligionen (Buddhismus-Christentum-Hinduismus-Islam-Judentum). Zahlreiche Ehrengäste aus dem politischen, schulischen und kirchlichen Leben nahmen an diesem festlichen Ereignis teil. Am Ende segnete Kardinal Schönborn selber gestaltete Kreuze der Schüler/innen.

In Gesprächsrunden mit den Schüler/innen der Europäischen Mittelschule und Fachmittelschule entlockten manche Schüler/innen dem hohen Gast auch das eine oder andere Geheimnis. So verriet Kardinal Schönborn, dass auch er eine europäische Geschichte hat, da er vor 68 Jahren von Böhmen nach Österreich gekommen ist und hier in den Bergen aufgewachsen ist. Dass er Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Latein, Griechisch und Deutsch spricht. Er verriet ihnen, dass er Architekt werden wollte und sogar den Entwurf des Hauses seiner Eltern gezeichnet hat. Er erzählte von seinen Reisen, Predigten und seiner Begegnung mit dem Papst.

Auch der Kardinal war neugierig und wollte wissen, wie das Zusammenleben an der Europäischen Mittelschule funktioniert. "Wie ist es mit so vielen Kulturen unter einem Dach?", fragte er die Schüler/innen. Er freute sich, dass die Schüler/innen so viel Positives berichteten und gab ihnen nicht nur seinen Segen sondern auch seine Gedanken mit auf den Weg. Auf die Frage von Sabrina aus der 3 b, ob er noch einmal denselben Lebensweg einschlagen würde, antwortete der Kardinal schnell: "Ganz sicher. Ohne zu zögern."

 

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